Cancevia — EU-Widerrufsbutton für Shopify
Diese Datenschutzrichtlinie erklärt, wie Cancevia personenbezogene Daten im Zusammenhang mit Website, Shopify-App, Händler-Dashboard, Storefront-Widerrufsworkflow, Support und verbundenen Diensten verarbeitet. Sie soll Informationen nach Art. 13 und 14 DSGVO bereitstellen.
Cancevia ist ein technisches Workflow-Tool und bietet keine Rechtsberatung.
Je nach Kontext handelt Cancevia in unterschiedlichen Rollen.
Für personenbezogene Daten von Endkunden eines Händlers, die über den Widerrufsworkflow verarbeitet werden, handelt Cancevia als Auftragsverarbeiter im Auftrag des Händlers. Der Händler ist der Verantwortliche. Diese Beziehung wird durch die Datenverarbeitungsvereinbarung geregelt.
Für Händlerkonto-Verwaltung, Support, Abrechnung, Sicherheit und Servicebetrieb handelt Cancevia als eigenständiger Verantwortlicher.
Der Widerrufsworkflow ist so gestaltet, dass keine Kundenadresse, Telefonnummer, Zahlungsdetails oder Kundenkonto-Zugangsdaten abgefragt oder gespeichert werden.
Händlerdaten werden über Shopify, Händlerkonfiguration, Abrechnungssysteme, Support-Kommunikation und technische Servicenutzung bereitgestellt.
Endkundendaten werden über den Storefront-Widerrufsworkflow des Händlers übermittelt oder über Shopify APIs und Webhooks erhalten, wenn der Händler die App installiert und konfiguriert hat.
Cancevia verarbeitet personenbezogene Daten, um:
Soweit Cancevia als Verantwortlicher handelt, stützt sich die Verarbeitung auf:
Soweit Cancevia als Auftragsverarbeiter für Endkunden-Widerrufsdaten handelt, bestimmt der Händler die relevante Rechtsgrundlage.
Cancevia verkauft keine personenbezogenen Daten und teilt personenbezogene Daten nicht zu Werbezwecken.
Cancevia nutzt Dienstleister, um App und Workflow zu betreiben:
fra) als primäre Regioneu-central-1)eu-west-1)Die aktuelle Anbieterübersicht wird unter Unterauftragsverarbeiter gepflegt.
Die primäre Anwendungs- und Datenbankverarbeitung von Cancevia ist auf EU/EWR-Infrastruktur ausgerichtet. Einige Anbieter haben ihren Sitz außerhalb der EU/des EWR oder betreiben globale Konto- und Supportsysteme.
Soweit personenbezogene Daten außerhalb der EU/des EWR übermittelt werden, stützt sich Cancevia auf geeignete Garantien wie Angemessenheitsbeschlüsse, EU-Standardvertragsklauseln, eine EU-US Data Privacy Framework Zertifizierung, soweit anwendbar, oder einen anderen rechtmäßigen Übermittlungsmechanismus.
Widerrufsbezogene Daten, die im Auftrag von Händlern verarbeitet werden, werden nach App-Einstellungen, Planlimits, Exporten, Löschkontrollen, Deinstallationseinstellungen und Shopify Privacy Webhook-Pflichten des Händlers aufbewahrt.
Händlerkonto-, Abrechnungs-, Support- und Sicherheitsdaten werden so lange aufbewahrt, wie dies zur Bereitstellung des Dienstes, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, zur Streitbeilegung, zur Sicherheit und zur Rechtsverteidigung erforderlich ist.
Händler können Widerrufsdaten in der App löschen, soweit Kontrollen verfügbar sind.
Cancevia nutzt technische und organisatorische Maßnahmen, darunter Shopify-Authentifizierung, Webhook-Verifizierung, Mandantentrennung nach Shop, Eingabevalidierung, HTML-Escaping, Rate Limiting, Secret Management, verschlüsselte Übertragung, eingeschränkten Produktionszugriff und bereinigtes Error Reporting.
Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheit.
Bestimmte Informationen wie Bestellnummer und E-Mail-Adresse werden benötigt, um den relevanten Vertrag zu identifizieren und die Widerrufsbestätigung zu senden. Fehlen erforderliche Daten, kann die Anfrage möglicherweise nicht über die App verarbeitet werden.
Soweit Cancevia als Verantwortlicher handelt, können Sie uns kontaktieren, um Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit oder Widerspruch zu verlangen, soweit anwendbar.
Soweit Endkundendaten im Auftrag eines Shopify-Händlers verarbeitet werden, sollten Endkunden ihre Anfragen in der Regel an den Händler richten. Cancevia unterstützt Händler durch App-Kontrollen, Exporte, Löschkontrollen und Shopify Privacy Webhooks, soweit anwendbar.
Sie können außerdem Beschwerde bei einer zuständigen Aufsichtsbehörde in der EU/im EWR einlegen.
Cancevia führt keine automatisierte Entscheidungsfindung oder Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO durch.
Cancevia kann technisch notwendige Cookies, Sessions oder Local Storage verwenden, um Authentifizierung, App-Navigation, Sicherheit und Kernfunktionen bereitzustellen. Cancevia nutzt den Widerrufsworkflow nicht, um Werbe-Cookies für Endkunden zu setzen.
Shopify App Store Apps müssen verpflichtende Privacy Compliance Webhooks verarbeiten. Cancevia implementiert Workflows für Customer Data Request, Customer Redaction und Shop Redaction.
Für Endkundendaten, die im Auftrag von Händlern verarbeitet werden, stellt Cancevia eine Datenverarbeitungsvereinbarung bereit. Die DPA gilt für den Widerrufsworkflow und ist Teil der Servicebeziehung des Händlers mit Cancevia.
Cancevia kann diese Datenschutzrichtlinie aktualisieren, um rechtliche, produktbezogene, infrastrukturelle oder unterauftragsbezogene Änderungen abzubilden. Die aktualisierte Fassung wird auf dieser Seite mit aktualisiertem Datum veröffentlicht.
Datenschutzfragen können an support@cancevia.com gesendet werden.